18. September – 23. Oktober 2026 | Karl Rahner Haus, Freiburg
Seit 40 Jahren verbindet die Peru-Partnerschaft Menschen in Peru und in der Erzdiözese Freiburg. Aus persönlichen Begegnungen und gemeinsamem Engagement ist über die Jahrzehnte ein vielfältiges Netzwerk aus kirchlichen Gruppen, Verbänden, Schulen und Eine-Welt-Initiativen gewachsen.
Anlässlich dieses Jubiläums erzählt die Ausstellung „Kunst als Brücke – Wo Welten sich begegnen“ von dieser gewachsenen Verbindung und davon, wie vielfältig die wechselseitigen Impulse in Kirche und Gesellschaft waren und bis heute nachwirken. Zu sehen sind Werke von Künstlerinnen und Künstlern aus Peru und Deutschland sowie Kunstwerke, die im Laufe der Partnerschaft als Zeichen der Verbundenheit nach Freiburg gekommen sind.
Die gezeigten Arbeiten erzählen von persönlichen Erfahrungen und Begegnungen, von unterschiedlichen Lebenswelten, kulturellen Gemeinsamkeiten und Unterschieden. Sie spiegeln die Schönheit und Vielfalt Perus ebenso wider wie gesellschaftliche und politische Realitäten. Fragen nach Gerechtigkeit, gelebtem Glauben und Hoffnung finden darin ebenso ihren Ausdruck wie die ganz persönlichen Geschichten, die mit der Partnerschaft verbunden sind.
Kunst vermag sichtbar und erfahrbar zu machen, was sich nicht immer in Worte fassen lässt. Sie eröffnet eigene Zugänge zu Erfahrungen und Geschichten und lädt dazu ein, Vertrautes wie Unbekanntes aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. Zu sehen sind Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Grafik, und Objektkunst. Sie machen die Peru-Partnerschaft aus unterschiedlichen künstlerischen und persönlichen Perspektiven erfahrbar.
So versteht sich die Ausstellung als ein besonderer Ort der Begegnung: zwischen Peru und Deutschland, zwischen unterschiedlichen Kulturen und Lebenswelten, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie schafft zugleich Raum für neue Entdeckungen, anregende Gespräche und Begegnungen.
Die Kunstausstellung wird gefördert durch die Erzbischof Hermann Stiftung der Erzdiözese Freiburg und gemeinschaftlich organisiert vom Referat Weltkirche, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) und der Christlichen Arbeiter*innen Jugend (CAJ) der Erzdiözese Freiburg.