Wolfgang-Zwingmann-Fonds
Menschenrechtsarbeit fördern
Der „Solidaritätsfonds Menschenrechte“ wurde im Jahr 1990 vom Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Freiburg gegründet, um Opfern der politischen Gewalt in Peru zu helfen. CEAS, die Sozialkommission der Peruanischen Bischofskonferenz, ist bis heute verlässlicher Kooperationspartner in diesem Anliegen. Somit hat die Partnerschaft zwischen der Erzdiözese Freiburg und der Kirche in Peru auch ein wichtiges Handlungsfeld in der Förderung der Menschenrechte. Durch Spenden von Einzelpersonen, Gruppen und Pfarrgemeinden sind bisher 300.000 Euro für die Arbeit von CEAS zur Verfügung gestellt worden.
Die Schwachen stärken
CEAS hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Stimmlosen eine Stimme zu geben, den Rechtlosen zu ihrem Recht zu verhelfen und den Notleidenden Hilfe zukommen zu lassen. Die Unterstützung aus dem „Wolfgang-Zwingmann-Fonds – Menschenrechte in Peru“ stellt dafür bis heute einen wichtigen Baustein dar.
Gefangenenpastoral: Die Situation in den Gefängnissen ist angesichts einer 35%-igen Überbelegung, kaum gegebener Gesundheitsversorgung und Mangelernährung besorgniserregend. Aus Mitteln des Fonds werden Mittel für Notfälle möglich.
Betreuung von Angehörigen: Menschen, die den Tod eines Angehörigen oder dessen Verschleppung mit erleben mussten, erhalten psycho-soziale Betreuung auf individueller Ebene oder durch Aufarbeitung der traumatischen Erfahrungen in Gruppen.
Rechtsbeistand: CEAS nimmt sich Personen an, die zu Unrecht im Gefängnis sind und versucht auf eine Freilassung hinzuwirken.
Nachbetreuung von Entlassenen: Hilfen im gesundheitlichen Bereich oder eine Starthilfe für den Aufbau eines kleinen Gewerbes werden gegeben.








