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Morddrohungen gegen Salomon Lerner


Dr. Salomon Lerner war der Präsident der Wahrheitskommission in Peru. Dr. Salomon Lerner wurde in den letzen Wochen auf verschiedene Weise Opfer von Beschimpfungen und Morddrohungen.

 

>>>Bericht der Informationsstelle Peru e.V., Freiburg>>>

>>>Solidaritätsadresse des Nürnberger Menschenrechtszentrums>>>

 

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Die Opfer bleiben unsichtbar


Der Bericht der Wahrheitskommission in Peru bleibt ohne Folgen für die Täter

von Hildegard Willer

 

 

Er wurde hochgelobt: Der Bericht der Wahrheitskommission sollte Schluss machen mit Korruption und Gleichgültigkeit in der peruanischen Gesellschaft und versprach Entschädigung für die Opfer. Aus all den Plänen ist bislang nicht viel geworden. Vergibt das Land die große Chance auf Versöhnung?

 

Meine beiden Praktikanten in der Redaktion der Menschenrechtszeitschrift „Ideele“ lachen gerne, unterhalten sich über ihre neuen Flirts und spielen die letzte Raubkopie von Gian Marco auf dem Redaktionscomputer ab. Niemand würde auf den ersten Blick vermuten, dass Mónica und Juan  praktisch im Gefängnis groß geworden sind: Juan wurde als 18-jähriger Student beim Verteilen von Flugblättern des „Leuchtenden Pfads“ festgenommen und zu 12 Jahren verurteilt. Dank eines Gnadenerlasses kam er aufgrund seines Gesundheitszustandes nach acht Jahren frei. Mónica hat 10 Jahre lang ihre Mutter im Frauengefängnis von Chorrillos besucht, dort Weihnachten und alle Geburtstage verbracht. Mónicas Mutter Teresa war mit einem Mitglied der MRTA befreundet, dies reichte Anfang der 90er Jahre aus, um Teresa vor ein Militärgericht zu stellen und zu einer jahrelangen Haftstrafe zu verurteilen.

 

>>>Artikel lesen>>>

 

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Comisión de la Verdad y Reconciliación


Aktuell - 26. August 2004: Bericht von Amnesty International zur Umsetzung der Empfehlung der "Kommission für Wahrheit und Versöhnung" (pdf - 40 Seiten - in englisch!) >>>öffnen>>>

 

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Wozu die Wunden aufreißen? Vergangenheitsbewältigung in Peru


Vor einem Jahr wurde der Bericht der Wahrheits- und Versöhnungkommission veröffentlicht. Hildegard Willer zieht im Konradsblatt Nr. 33 vom 15.8.2004 eine kritische Bilanz über die bis jetzt geschehenen Schritte der Umsetzung der ausgesprochenen Empfehlungen.

 

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Der Bericht der Wahrheits- und Versöhnungskommission (CVR)



von Pilar Arroyo R.P.

 

Am 28. August 2003 stellte die Wahrheits- und Versöhnungskommission dem Land ihren lang erwarteten Bericht über die politische Gewalt zwischen 1980 und 2000 vor. Da der Bericht neun Bände umfasst, hat bisher niemand ausser den Kommissionsmitgliedern den vollständigen Text gelesen. Daher geben wir in diesem Artikel eine Zusammenfassung der Allgemeinen Schlussfolgerungen des Berichtes der CVR (28 Seiten). Ausserdem berichten wir von einigen Kritikpunkten, die gegen den Bericht vorgebracht wurden, sowie von Zustimmung, die der Bericht  erhielt. >>>im pdf-Format weiterlesen>>>

 

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Die Wahrheit und die Versöhnung: eine Verpflichtung für alle



Der Ständige Rat der Peruanischen Bischofskonferenz veröffentlichte am 21. August 2003 ein Dokument im Hinblick auf die bevorstehende Veröffentlichung des Berichts der Wahrheits- und Versöhnungskommission. In "Weltkirche 9/72003" in dieser Beitrag in deutscher Sprache veröffentlicht worden.


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