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Regionaltreffen in Oberried


Am Donnerstag, den 11. März trafen sich Vertreter aus zwölf Partnerschaftspfarreien in der Region Breisgau-Schwarzwald-Baar zum Regionaltreffen in Oberried. Außerdem waren Herr Domkapitular Sauer aus dem Referat Weltkirche und Dorothee Linnenschmidt für den Voluntario-Verein Color-Esperanza zum Treffen gekommen.

 

Thematischer Schwerpunkt war das neue Partnerschaftsleitwort "Wie Geschwister gemeinsam lernen um zu deuten die Zeichen der Zeit", das anhand von vier Fragestellungen genauer beleuchtet wurde:

 

  1. Was fällt uns ein, wenn wir hören: Geschwister und gemeinsames Lernen
  2. Was könnten Zeichen der Zeit sein
  3. Was heißt „deuten“
  4. Woher nehmen wir die Orientierung für das Deuten?

 

zu 1.) Alle wollen/ müssen lernen, Geschwister sind ungleich haben verschiedene Ansichten/ Erfahrungen, das birgt Konfliktpotential. Jeder lernt von Jedem, alltägliche, selbstverständliche Situation: kein Konkurrenzkampf, Jeden annehmen wie er ist in Vertrautheit, Herzlichkeit, Ehrlichkeit, unter gemeinsamem Dach (eine Kirche), d.h. man hilft sich gegenseitig. Das Ziel ist gemeinsam Ziele zu formulieren

 

zu 2.) Globalisierung als Positivum nutzen, Wachsende Ungleichheit zwischen den Völkern und innerhalb der Völker (Schere arm<->reich wird größer), neue Kommunikationsmöglichkeiten durch neue Medien, Wandel der Kirche: nachlassendes Interesse, Zusammenlegung in Seelsorgeeinheiten, wachsende Aufgaben der Laien, Einfluss der Kirchenoberen, Wirtschaftswachstum durch Ausbeutung der Menschen und der Umwelt bedingt Korruption, politische Unruhen, Klimakatastrophen

 








zu 3.) verschieden Gruppen deuten unterschiedlich, d.h. vielschichtiges Problem. Man braucht einen Kontext, Informationen, Zusammenhänge müssen erkannt werden, Verständnis. Dann erst kann man unterschiedliche Sichtweisen akzeptieren, auslegen, bewerten, beurteilen. Es gibt nicht nur eine Lösung

 

zu 4.) Grundlage bildet das ureigene Gewissen, das beeinflusst wird von eigener Wahrnehmung, eigener Erfahrung, Menschenrechte, wissenschaftliche Erkenntnisse, Presse / Medien, Kontakte und Austausch mit anderen Einstellungen, christliche Grundwerte aus der Bibel und dem 2. Vatikan. Konzil, die 4 Säulen der Leitlinien zur Partnerschaft.

 








Danach gab es einen regen Austausch darüber, wie diese Ideen bei der konkreten Partnerschaftsarbeit umgesetzt werden können:

  • mehr nachfragen und hinhören
  • Austausch über Umweltprobleme, Arbeitslosigkeit, …..
  • Persönliche Informationen mit Fotos (Steckbriefe, Gesichter) aus den Eine-Welt-Gruppen austauschen
  • gemeinsamen Gebetstag am 2. Sonntag im November begehen
  • Gebete, Schriftlesungen austauschen, Spiritualität austauschen
  • Partnerschaftsbuch führen, das Feste, traurige Anlässe, freudige Ereignisse, politische Ereignisse, Umweltkatastrophen, …. enthält.
  • Direktorium zur Partnerschaft entwickeln, das auch die Geschichte der Partnerschaft enthält
  • Homepage zur Partnerschaft entwickeln







Fotos: Monika Huppertz, Eine-Welt-Kreis Oberried
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