Seit mehr als 40 Jahren mit Peru verbunden
"Peru" hat einen Namen im Erzbistum Freiburg - und eine Geschichte, die weit früher beginnt als die Partnerschaft im Jahr 1986: In der Gründungszeit der Bischöflichen Aktion Adveniat wurde im Jahr 1963 entschieden, dass Freiburg die finanzielle Mitverantwortung für die Ausbildung der zukünftigen Priester in Peru übernehmen soll - die Geburtsstunde der bis heute durchgetragenen Patenschafts-Aktion. Dass es auf dieser Grundlage zu direkten Verbindungen zwischen Pfarrgemeinden kommen konnte, brauchte einen langen Atem und engagierte Personen. Zumindest 6 Jahre Vorlauf sind dokumentiert.


Gemeinden - Verbände - Junge Freiwillige
1986 wurde die Partnerschaft von Kardinal Landázuri Ricketts und Erzbischof Oskar Saier mit zwei feierlichen Gottesdiensten im Freiburger Münster und in der Kathedrale von Lima begründet. Damit begann ein Weg gemeinsamer Hoffnung und gegenseitiger Bereicherung für heute ungefähr 150 Gemeinden und Verbänden.
Geben und Empfangen
Heute wie damals gilt für den "pacto de hermandad" ein Wort des im Januar 1997 verstorbenen Kardinals Juan Landázuri: "Niemand ist so arm, dass er nichts geben könnte, und niemand ist so reich, dass er nichts mehr empfangen bräuchte".
Kommunikation - Solidarität - Spiritualität
... sind die drei Dimensionen, die die Vernetzung zwischen der Kirche von Freiburg und Peru charakterisieren: In Besuchen, durch Information und Austausch über die jeweilige Situation im Partnerland und im Gebet füreinander erhält die Partnerschaft ein Gesicht, erfahren darin Menschen hautnah die globale Dimension von Glauben und Kirche.
